Es geht vorwärts
Die ersten Bewerbungen sind geschrieben. Es muss nur noch das Foto aufgeklebt werden und dann können sie in die Post. Stufe 1 wäre somit erledigt.
Ansonsten bleibt viel zu tun. Am Wochenende stehen zwei Geburtstage an, eine Freundin ist frisch in die Innenstadt gezogen und fühlt sich noch nicht ganz heimisch, das eigene Heim muss noch den eigenen Bedürfnissen angepasst werden und aus einer komplizierten Freundschaft muss eine unkomplizierte werden. Wobei letzteres ebenfalls auf dem Weg der Besserung ist. Zwar war der Plan, erst mal Abstand zu gewinnen und in der Realität kochen wir abends immer zusammen und schauen je nach dem noch bisschen Fern, aber die richtig kritischen Momente gibt es eigentlich nur auf den entsprechenden Partys und das lässt sich relativ einfach umgehen. Ich bleibe weg.
Allerdings hat sich meine Mannheimer Vergangenheit gemeldet. Eine alte Freundin hat mit ihrem Freund Schluss gemacht und versucht wieder Kontakt mit mir aufzubauen. Allerdings habe ich leider gemerkt, dass damals ganz elendig was kaputt gegangen ist und ich im Moment innerlich überhaupt nicht den Drang verspüre, dieses „etwas“ zu reparieren. Abgesehen davon weiß ich überhaupt nicht, ob man das reparieren kann! Die Geschichte ist eigentlich ganz simpel: Es hat sich eine Romanze entwickelt, sie wollte für mich ihre „Beischlafbeziehung“ beenden und ist dann nach einer Woche zu diesem Typen zurückgerannt. Fall erledigt. Ich bin wirklich nicht mehr sauer auf sie, aber in mir drin ist irgendwas erloschen, so dass es auch für eine enge Freundschaft wirklich nicht reicht.